Abfallverwertungs­anlagen

Mit der Müllverbrennung schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Abfall wird fachgerecht verwertet und die dabei entstehende Wärme nutzen wir für die Energieerzeugung. Die vier Müllverbrennungsanlagen Spittelau, Flötzersteig, Simmeringer Haide und Pfaffenau verwerten jährlich über eine Million Tonnen Abfall. Aus dem Wiener Haus- und Gewerbemüll, dem Klärschlamm und Sondermüll werden Strom und Wärme für Hunderttausende Haushalte gewonnen.

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Der moderne Turm der Spittelau mit der goldenen, reflektierenden Kugel vor einem klaren blauen Himmel.
Wien Energie/Ludwig Schedl

Schon gewusst?

  • Müll als Energiequelle – dieses Konzept wurde in Wien in den 1960er-Jahren erstmals zur Wärmeversorgung von Spitälern umgesetzt.
  • Unsere Müllverbrennungsanlagen unterschreiten die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte im Jahresdurchschnitt um rund 90 Prozent.
  • Unterhalb der goldenen Kugel am Kamin der Spittelau sind Nistplätze für Turmfalken versteckt. Dass dort jedes Jahr gebrütet wird, ist ein Zeichen für die gute Luftqualität.
  • Jeden Tag liefern rund 180 Müllautos der MA 48 Wiener Hausmüll in die Müllverbrennungsanlage Flötzersteig.
  • Die thermische Verwertung von Hausmüll ist in Wien gesetzlich verankert, um den Müll auf ein Minimum zu reduzieren und Schadstoffe zu zerstören.
  • Der Hausmüll wird eine Stunde lang bei mindestens 850 Grad Celsius verbrannt. Modernste Abgasreinigungsfilter sorgen dafür, dass wir die gesetzlich vorgegeben Emissionsgrenzwerte um fast 90 Prozent unterschreiten.
  • Die Energie, die beim Verbrennen freigesetzt wird, wandeln wir über eine Turbine zu Strom um und nutzen zusätzlich die entstandene Wärme direkt für die Wärmeversorgung der Stadt.
  • Im Sommer kann die Wärme auch zur Kühlung der Stadtgebäude genutzt werden.
  • Die Rückstände der thermischen Behandlung bestehen überwiegend aus Schlacke – den Materialien (etwa Steine, Glas, Mineralien), die selbst bei 850 Grad Celsius nicht verbrennen. Die Schlacke wird von der Stadt Wien als Material im Deponiebau verwendet. Zusätzliche Reststoffe sind Asche und Filterkuchen, die abgepackt und zur Endlagerung gebracht werden.

Best Practice

Das Wiener Wahrzeichen Spittelau

Die Müllverbrennungsanlage Spittelau ist nicht nur Teil der Wiener Energieversorgung, sondern auch ein Wiener Wahrzeichen. Nach einem Großbrand 1987 wurde das Kraftwerk mitten in der Stadt fast vollständig neu errichtet. Die Gestaltung übernahm der Künstler und Umweltschützer Friedensreich Hundertwasser. Eine seiner Bedingungen war, dass die Spittelau besonders hohe Anforderungen an den Umweltschutz erfüllt. Diese prägen den Betrieb der Anlage bis heute. Jedes Jahr besuchen rund 10.000 internationale Delegationen und Besucher*innen die Spittelau. Rund 280.000 Tonnen Wiener Hausmüll werden hier jährlich thermisch verwertet. Dabei entstehen Wärme für mehr als 60.000 Haushalte und Strom für rund 50.000 Haushalte.

Mehr über die Spittelau

Die älteste Müllverbrennungsanlage Österreichs

Bereits seit 1963 steht am Flötzersteig im 16. Gemeindebezirk die gleichnamige Energieerzeugungsanlage. Damit ist sie die erste thermische Abfallbehandlungsanlage Österreichs. 1985 wurde sie von Wien Energie übernommen. Wien Energie brachte den Flötzersteig mit neuen Filteranlagen auf den modernsten Stand der Technik. Sie unterschreitet alle gesetzlichen Grenzwerte für Schadstoff-Emissionen bei Weitem. Neben 55.000 Haushalten versorgt der Flötzersteig auch das Wilhelminenspital, das Otto-Wagner-Spital und das Geriatriezentrum Baumgarten mit umweltschonender Wärme aus Müll.

Sichere Entsorgung mit doppeltem Nutzen

Lacke, Laborabfälle, infektiöser Spitalmüll, Baustoffe und Klärschlamm – all diese Abfälle werden in der Sondermüllverbrennungsanlage Simmeringer Haide fachgerecht behandelt. Durch die thermische Behandlung und Dekontaminierung werden Schadstoffe sicher behandelt und mögliche Umweltbelastungen reduziert. Gleichzeitig nutzen wir die dabei entstehende Abwärme zur Erzeugung von Strom und Wärme für Tausende Haushalte. Jährlich werden knapp 100.000 Tonnen Hausmüll, 110.000 Tonnen Gewerbe- und Industrieabfälle sowie über 225.000 Tonnen Klärschlamm verarbeitet.

Abfallwirtschaft

Moderne Technik für die Abfallverwertung

Die Müllverbrennungsanlage Pfaffenau ist Teil des Umweltzentrums Simmering und seit 2008 in Betrieb. Hier wird Abfall mit moderner Anlagentechnik thermisch verwertet. Eine vierstufige Rauchgasreinigung sorgt dafür, dass die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte deutlich unterschritten werden.

Das Wiener Wahrzeichen Spittelau

Die Müllverbrennungsanlage Spittelau ist nicht nur Teil der Wiener Energieversorgung, sondern auch ein Wiener Wahrzeichen. Nach einem Großbrand 1987 wurde das Kraftwerk mitten in der Stadt fast vollständig neu errichtet. Die Gestaltung übernahm der Künstler und Umweltschützer Friedensreich Hundertwasser. Eine seiner Bedingungen war, dass die Spittelau besonders hohe Anforderungen an den Umweltschutz erfüllt. Diese prägen den Betrieb der Anlage bis heute. Jedes Jahr besuchen rund 10.000 internationale Delegationen und Besucher*innen die Spittelau. Rund 280.000 Tonnen Wiener Hausmüll werden hier jährlich thermisch verwertet. Dabei entstehen Wärme für mehr als 60.000 Haushalte und Strom für rund 50.000 Haushalte.

Mehr über die Spittelau

Die älteste Müllverbrennungsanlage Österreichs

Bereits seit 1963 steht am Flötzersteig im 16. Gemeindebezirk die gleichnamige Energieerzeugungsanlage. Damit ist sie die erste thermische Abfallbehandlungsanlage Österreichs. 1985 wurde sie von Wien Energie übernommen. Wien Energie brachte den Flötzersteig mit neuen Filteranlagen auf den modernsten Stand der Technik. Sie unterschreitet alle gesetzlichen Grenzwerte für Schadstoff-Emissionen bei Weitem. Neben 55.000 Haushalten versorgt der Flötzersteig auch das Wilhelminenspital, das Otto-Wagner-Spital und das Geriatriezentrum Baumgarten mit umweltschonender Wärme aus Müll.

Sichere Entsorgung mit doppeltem Nutzen

Lacke, Laborabfälle, infektiöser Spitalmüll, Baustoffe und Klärschlamm – all diese Abfälle werden in der Sondermüllverbrennungsanlage Simmeringer Haide fachgerecht behandelt. Durch die thermische Behandlung und Dekontaminierung werden Schadstoffe sicher behandelt und mögliche Umweltbelastungen reduziert. Gleichzeitig nutzen wir die dabei entstehende Abwärme zur Erzeugung von Strom und Wärme für Tausende Haushalte. Jährlich werden knapp 100.000 Tonnen Hausmüll, 110.000 Tonnen Gewerbe- und Industrieabfälle sowie über 225.000 Tonnen Klärschlamm verarbeitet.

Abfallwirtschaft

Moderne Technik für die Abfallverwertung

Die Müllverbrennungsanlage Pfaffenau ist Teil des Umweltzentrums Simmering und seit 2008 in Betrieb. Hier wird Abfall mit moderner Anlagentechnik thermisch verwertet. Eine vierstufige Rauchgasreinigung sorgt dafür, dass die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte deutlich unterschritten werden.

Das Wiener Wahrzeichen Spittelau

Die Müllverbrennungsanlage Spittelau ist nicht nur Teil der Wiener Energieversorgung, sondern auch ein Wiener Wahrzeichen. Nach einem Großbrand 1987 wurde das Kraftwerk mitten in der Stadt fast vollständig neu errichtet. Die Gestaltung übernahm der Künstler und Umweltschützer Friedensreich Hundertwasser. Eine seiner Bedingungen war, dass die Spittelau besonders hohe Anforderungen an den Umweltschutz erfüllt. Diese prägen den Betrieb der Anlage bis heute. Jedes Jahr besuchen rund 10.000 internationale Delegationen und Besucher*innen die Spittelau. Rund 280.000 Tonnen Wiener Hausmüll werden hier jährlich thermisch verwertet. Dabei entstehen Wärme für mehr als 60.000 Haushalte und Strom für rund 50.000 Haushalte.

Mehr über die Spittelau

Die älteste Müllverbrennungsanlage Österreichs

Bereits seit 1963 steht am Flötzersteig im 16. Gemeindebezirk die gleichnamige Energieerzeugungsanlage. Damit ist sie die erste thermische Abfallbehandlungsanlage Österreichs. 1985 wurde sie von Wien Energie übernommen. Wien Energie brachte den Flötzersteig mit neuen Filteranlagen auf den modernsten Stand der Technik. Sie unterschreitet alle gesetzlichen Grenzwerte für Schadstoff-Emissionen bei Weitem. Neben 55.000 Haushalten versorgt der Flötzersteig auch das Wilhelminenspital, das Otto-Wagner-Spital und das Geriatriezentrum Baumgarten mit umweltschonender Wärme aus Müll.

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Abfallwirtschaft

Moderne Technik für die Abfallverwertung

Die Müllverbrennungsanlage Pfaffenau ist Teil des Umweltzentrums Simmering und seit 2008 in Betrieb. Hier wird Abfall mit moderner Anlagentechnik thermisch verwertet. Eine vierstufige Rauchgasreinigung sorgt dafür, dass die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte deutlich unterschritten werden.

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Aktuelle Emissionswerte

Transparenz ist uns wichtig: Hier finden Sie alle aktuellen Emissionswerte der Abfallverwertungsanlagen Flötzersteig, Simmeringer Haide und Spittelau.

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