Kraft-Wärme-Kopplung

Sie sind der Energiemotor Wiens: Die Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) von Wien Energie. Unsere Kraftwerke in Simmering und Donaustadt versorgen unsere Millionenmetropole mit Strom und Fernwärme. Das passiert hocheffizient, denn Strom und Wärme werden gleichzeitig erzeugt und der eingesetzte Brennstoff dadurch bestmöglich genutzt.

 

010_Hochdruck_Waermespeicher
Luftaufnahme der Wiener Stadtlandschaft mit der Donau, grünen Parks und Bergen in der Ferne unter einem klaren blauen Himmel.
Copyright: Wien Energie/Ian Ehm

Schon gewusst?

  • Das Kraftwerk Simmering versorgt Wien schon seit über 100 Jahren mit Energie.
  • Unsere Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in der Donaustadt ist eine der effizientesten KWK-Anlagen der Welt und verbraucht pro Jahr um 150 Millionen Kubikmeter Erdgas weniger als vergleichbare Anlagen.
  • Das Kraftwerk Simmering trägt dazu bei, Spannungsschwankungen im Stromnetz auszugleichen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stabilität des österreichischen Stromnetzes.
  • Im Kraftwerk Donaustadt haben wir gemeinsam mit Partnern den weltweit ersten Wasserstoff-Betriebsversuch an einer Bestands-Gasturbine durchgeführt. Bis 2040 wollen wir den fossilen Energieeinsatz in unseren Kraftwerken deutlich reduzieren und die Anlagen schrittweise auf klimafreundlichere Technologien umstellen.

Best Practice Beispiele

Weltweit erster Wasserstoff-Betriebsversuch

Im Sommer 2023 haben wir gemeinsam mit Projektpartnern den weltweit ersten Wasserstoff-Betriebsversuch im Kraftwerk Donaustadt durchgeführt. Dabei wurde dem bisher eingesetzten Energieträger Erdgas erstmals Wasserstoff beigemischt. Im Versuch lag der Wasserstoffanteil zeitweise bei bis zu 15 Volumenprozent. Der eingesetzte grüne Wasserstoff wurde mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Bei einer Beimischung von 15 Volumenprozent Wasserstoff könnten unter den zugrunde gelegten Betriebsannahmen künftig jährlich rund 33.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden. In einem Folgeprojekt ist eine Steigerung des Wasserstoffanteils auf rund 30 Volumenprozent geplant. Damit sammeln wir wichtige Erfahrungen für die schrittweise Reduktion des fossilen Energieeinsatzes in unseren Kraftwerken.

Großes Kraftwerk mit großer Geschichte

Bereits 1902 lieferte das Kraftwerk Simmering erstmals Strom. Heute ist es einer der wichtigsten Energieerzeugungsstandorte von Wien Energie. Es versorgt 730.000 Haushalte und mehr als 7.000 Business-Kund*innen mit Strom. Zusätzlich liefert das Kraftwerk Fernwärme für knapp 270.000 Haushalte. Eine moderne Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD-Anlage) erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme. Durch Kraft-Wärme-Kopplung erreicht die Anlage einen Wirkungsgrad von über 80 Prozent. Zusätzlich verfügt der Standort über ein Wald-Biomassekraftwerk, ein Wasserkraftwerk, ein Kleinwindrad, eine Solarthermie- und Photovoltaikanlage, einen Hochdruck-Wärmespeicher und eine Großwärmepumpe. Entsprechend groß ist das Areal mit mehr als 300.000 Quadratmetern Fläche.

Führung im Kraftwerk Simmering

Hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung in Wien

Selbst wenn nur Strom erzeugt wird, erzielt das Kraftwerk Donaustadt einen Wirkungsgrad von 58 Prozent. Werden die Turbinen der Anlage für Strom und Fernwärme genutzt, steigt der Wirkungsgrad auf über 86 Prozent. Damit verbraucht unser Kraftwerk pro Jahr um 150 Millionen Kubikmeter Erdgas weniger als vergleichbare Anlagen, was jährlich 330.000 Tonnen CO2 einspart.

Feuerwehr fürs Stromnetz

Die österreichischen Stromnetze laufen immer öfter Gefahr, aus dem Gleichgewicht zu geraten. Das liegt unter anderem am starken Ausbau von Sonnen- und Windkraftwerken, deren Stromproduktion vom Wetter abhängt und daher stark schwankt. Um solche Schwankungen auszugleichen, leisten unsere KWK-Anlagen einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des österreichischen Stromnetzes. Während solche Einsätze früher nur wenige Male im Jahr notwendig waren, fahren unsere Kraftwerke heute jährlich bis zu über 220-mal hoch. So unterstützen wir die Netzstabilität und tragen dazu bei, größere Versorgungsstörungen zu vermeiden.

Weltweit erster Wasserstoff-Betriebsversuch

Im Sommer 2023 haben wir gemeinsam mit Projektpartnern den weltweit ersten Wasserstoff-Betriebsversuch im Kraftwerk Donaustadt durchgeführt. Dabei wurde dem bisher eingesetzten Energieträger Erdgas erstmals Wasserstoff beigemischt. Im Versuch lag der Wasserstoffanteil zeitweise bei bis zu 15 Volumenprozent. Der eingesetzte grüne Wasserstoff wurde mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Bei einer Beimischung von 15 Volumenprozent Wasserstoff könnten unter den zugrunde gelegten Betriebsannahmen künftig jährlich rund 33.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden. In einem Folgeprojekt ist eine Steigerung des Wasserstoffanteils auf rund 30 Volumenprozent geplant. Damit sammeln wir wichtige Erfahrungen für die schrittweise Reduktion des fossilen Energieeinsatzes in unseren Kraftwerken.

Großes Kraftwerk mit großer Geschichte

Bereits 1902 lieferte das Kraftwerk Simmering erstmals Strom. Heute ist es einer der wichtigsten Energieerzeugungsstandorte von Wien Energie. Es versorgt 730.000 Haushalte und mehr als 7.000 Business-Kund*innen mit Strom. Zusätzlich liefert das Kraftwerk Fernwärme für knapp 270.000 Haushalte. Eine moderne Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD-Anlage) erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme. Durch Kraft-Wärme-Kopplung erreicht die Anlage einen Wirkungsgrad von über 80 Prozent. Zusätzlich verfügt der Standort über ein Wald-Biomassekraftwerk, ein Wasserkraftwerk, ein Kleinwindrad, eine Solarthermie- und Photovoltaikanlage, einen Hochdruck-Wärmespeicher und eine Großwärmepumpe. Entsprechend groß ist das Areal mit mehr als 300.000 Quadratmetern Fläche.

Führung im Kraftwerk Simmering

Hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung in Wien

Selbst wenn nur Strom erzeugt wird, erzielt das Kraftwerk Donaustadt einen Wirkungsgrad von 58 Prozent. Werden die Turbinen der Anlage für Strom und Fernwärme genutzt, steigt der Wirkungsgrad auf über 86 Prozent. Damit verbraucht unser Kraftwerk pro Jahr um 150 Millionen Kubikmeter Erdgas weniger als vergleichbare Anlagen, was jährlich 330.000 Tonnen CO2 einspart.

Feuerwehr fürs Stromnetz

Die österreichischen Stromnetze laufen immer öfter Gefahr, aus dem Gleichgewicht zu geraten. Das liegt unter anderem am starken Ausbau von Sonnen- und Windkraftwerken, deren Stromproduktion vom Wetter abhängt und daher stark schwankt. Um solche Schwankungen auszugleichen, leisten unsere KWK-Anlagen einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des österreichischen Stromnetzes. Während solche Einsätze früher nur wenige Male im Jahr notwendig waren, fahren unsere Kraftwerke heute jährlich bis zu über 220-mal hoch. So unterstützen wir die Netzstabilität und tragen dazu bei, größere Versorgungsstörungen zu vermeiden.

Weltweit erster Wasserstoff-Betriebsversuch

Im Sommer 2023 haben wir gemeinsam mit Projektpartnern den weltweit ersten Wasserstoff-Betriebsversuch im Kraftwerk Donaustadt durchgeführt. Dabei wurde dem bisher eingesetzten Energieträger Erdgas erstmals Wasserstoff beigemischt. Im Versuch lag der Wasserstoffanteil zeitweise bei bis zu 15 Volumenprozent. Der eingesetzte grüne Wasserstoff wurde mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Bei einer Beimischung von 15 Volumenprozent Wasserstoff könnten unter den zugrunde gelegten Betriebsannahmen künftig jährlich rund 33.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden. In einem Folgeprojekt ist eine Steigerung des Wasserstoffanteils auf rund 30 Volumenprozent geplant. Damit sammeln wir wichtige Erfahrungen für die schrittweise Reduktion des fossilen Energieeinsatzes in unseren Kraftwerken.

Großes Kraftwerk mit großer Geschichte

Bereits 1902 lieferte das Kraftwerk Simmering erstmals Strom. Heute ist es einer der wichtigsten Energieerzeugungsstandorte von Wien Energie. Es versorgt 730.000 Haushalte und mehr als 7.000 Business-Kund*innen mit Strom. Zusätzlich liefert das Kraftwerk Fernwärme für knapp 270.000 Haushalte. Eine moderne Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD-Anlage) erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme. Durch Kraft-Wärme-Kopplung erreicht die Anlage einen Wirkungsgrad von über 80 Prozent. Zusätzlich verfügt der Standort über ein Wald-Biomassekraftwerk, ein Wasserkraftwerk, ein Kleinwindrad, eine Solarthermie- und Photovoltaikanlage, einen Hochdruck-Wärmespeicher und eine Großwärmepumpe. Entsprechend groß ist das Areal mit mehr als 300.000 Quadratmetern Fläche.

Führung im Kraftwerk Simmering

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Die österreichischen Stromnetze laufen immer öfter Gefahr, aus dem Gleichgewicht zu geraten. Das liegt unter anderem am starken Ausbau von Sonnen- und Windkraftwerken, deren Stromproduktion vom Wetter abhängt und daher stark schwankt. Um solche Schwankungen auszugleichen, leisten unsere KWK-Anlagen einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des österreichischen Stromnetzes. Während solche Einsätze früher nur wenige Male im Jahr notwendig waren, fahren unsere Kraftwerke heute jährlich bis zu über 220-mal hoch. So unterstützen wir die Netzstabilität und tragen dazu bei, größere Versorgungsstörungen zu vermeiden.